In Florenz, Wien und Moskau kann man diese spezielle Kombination modern interpretiert in elegant informellem Ambiente genießen
Die Idee ein Restaurant wie die Cantinetta zu eröffnen, geht auf eine alte Florentiner Tradition zurück. Seit dem Mittelalter verkauften die Adligen, denen die berühmtesten Güter um Florenz gehörten, Wein und andere Produkte ihrer Anwesen in den Kellern ihrer Stadtpaläste.
Der Verkauf erfolgte durch kleine, nur flaschengroße Fenster, die sich auf Mannshöhe befanden. Sie wurden „porticciole“ (kleine Türen) genannt, man kann noch etliche davon an den Fassaden der schönsten Paläste der Stadt erkennen.
Diese alte Tradition lebt heute in der Cantinetta wieder auf: ein Restaurant/ Winebar, in dem man Weine der Güter Antinoris zusammen mit toskanischen Spezialitäten probieren kann.
Die erste Cantinetta wurde 1957 in Florenz eröffnet. Da sie mit den Jahren auf großen Erfolg stieß, wurden weitere in anderen historischen Städten Europas eröffnet: eine in Zürich, eine in Wien und die letzte in Moskau. In jeder Cantinetta drücken sich Stil und Tradition in feinster toskanischer Küche aus, die zusammen mit den Weinen Antinoris zu ihrem Höhepunkt gelangt.